28.6.07

Verletzt.

V. hat einen Muskelfaserriss. "Cool", sagt er. "Wie Robert Vittek."

Alles ist cool, solange es nur ein Fußballspieler auch hat. Der Muskelfaserriss hat V. innerhalb kürzester Zeit auf Fußballer-Niveau katapultiert, auch wenn nicht geklärt werden kann, bei was er sich die Muskeln überhaupt gerissen hat.

Von Robert Vittek kann man annehmen, dass er recht exzessiv Fußball gespielt hat, vielleicht blöd gestolpert ist - jedenfalls musste er daraufhin acht Wochen aussetzen.

V. hatte zwei Wochen vor der Diagnose überhaupt keinen Sport getrieben. Was eigentlich eine Unverschämtheit ist: Für einen Muskelfaserriss muss sich einer wie Robert Vittek richtig schinden, V. tut dagegen einfach so die Wade weh.

Dafür hat er jedoch schon nach einer Woche wieder eine sportliche Betätigung aufgenommen.

Denn der Muskelfaserriss war nach wenigen Tagen schon gar nicht mehr so cool. Weil sich D. in schönster Mintal-Manier den Mittelfuß gebrochen hatte.

Und der ist nicht mal Fußball-Fan.

Kommentare:

  1. da es für eine Schwalbe zu spät ist empfehle ich V. eine wilde Geschichte über die Herkunft des Muskelfaserrisses. Das macht dann ganz schön was her. Hoffe,daß keine Knochenbrüche folgen. Grüße aus Wü

    AntwortenLöschen
  2. Charisteas, immerhin ein Europameister(ich hab mich immer noch nicht an Griechenland als Europameister gewöhnt) zum Club, na ob das mal gut geht???

    AntwortenLöschen